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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Neurofibromatose
Genetisch bedingte Erkrankung, bei der es zur Entwicklung von Tumoren und Veränderungen der Blutgefässe kommt. Sie kann durch Vererbung bedingt sein oder spontan nach der Befruchtung durch Genveränderungen entstehen. Die Genveränderung bewirkt den Ausfall oder die Minderfunktion bestimmter Eiweisse, die bei Gesunden die Entwicklung von Tumoren verhindert.

Folgende Formen werden unterschieden:
1. peripherer Typ (Recklinghausen-Krankheit): Symptome: Es kommt zu über den ganzen Körper verteilten gutartigen Tumore in der Haut (Neurofibrome) und Veränderungen des braunen Farbstoffs in der Haut (so genannte Pigmentanomalien wie Leberflecke im Bereich der Achselhöhlen oder der Leistenregion, grosse hellbraune Hautflecken, so genannte Café-au-lait-Flecken). Weiterhin können Knochenveränderungen, Störungen am Auge und Nervenstörungen auftreten, die mit Lernbehinderung oder hormonellen Störungen kombiniert sein können. Häufigkeit: 1:3000 Neugeborene.
2. zentraler Typ: Symptome: Tumore des Hör-Nervs und der Hirnhäute, seltener Pigmentanomalien und Tumore in der Haut.

Therapie: Evtl. chirurgische Entfernung der Tumore, Chemotherapie.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin