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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Melanom, malignes
Ein Tumor, der an der Haut, seltener an der Schleimhaut vorkommt. Bösartige Melanome gehen von den pigmentbildenden Zellen der Haut, seltener der Schleimhaut, der Aderhaut des Auges und der Hirnhäute aus. Sie entstehen häufig spontan auf vorher völlig normaler Haut oder auf der Basis eines bestehendes Muttermals.
Die Zahl der malignen Melanome steigt in den letzten Jahren deutlich an, vermutet wird, dass eine höhere Sonnenbelastung der Haut (insbesondere bei häufigen Sonnenbränden) dafür verantwortlich ist.

Diagnose: Früherkennung aufgrund folgender Symptome: schnelle Grössenzunahme eines Muttermals, Entstehung einer höckerigen Oberfläche, Zunahme der Pigmentierung, rötlicher entzündlicher Hof um ein Muttermal, Geschwürbildung, Anschwellung der zugehörigen Lymphknoten und subjektive Symptome wie Schmerzen, Juckreiz und Unruhe im Tumor. Die Metastasensuche (s. Metastase) erfolgt mittels Röntgen- und Ultraschalluntersuchung.

Tumoreinteilung: Die Gefährlichkeit des Tumors wird nach Grad der Metastasierung und nach der Tumordicke eingeteilt. Ausserdem wird die Wachstumsgeschwindigkeit bestimmt und inwieweit Gefässe involviert sind.

Therapie: Chirurgisches Herausschneiden des Tumors mit einer deutlichen Sicherheitszone von 1-3 cm und in die Tiefe hinein bis zu den Muskelfasern. Bei Metastasierung ist eine medikamentöse Behandlung Chemotherapie) sowie eine Immuntherapie notwendig, eventuell kann eine Strahlentherapie bei schwerer Erkrankung hilfreich sein.

Prognose: Die Heilungsaussichten variieren je nach Grad der Metastasierung und Tumordicke sowie der Lage. Als ungünstig wird die Prognose bei malignen Melanomen auf der Kopfhaut, auf Schleimhäuten, der Netzhaut, dem Geschlecht (bei Frauen günstiger) und z.B. den Extremitäten eingeschätzt.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin