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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Sympathikus
auch Orthosympathikus genannt

Sympathischer Teil des vegetativen (nicht willentlich steuerbaren) Nervensystems, der aus dem beidseits der Wirbelsäule verlaufenden sympathischen Grenzstrang mit den zugehörigen sympathischen Nerven und Geflechten besteht. Der Sympathikus enthält einerseits Nervenfasern für für die Übermittlung von Schmerzempfindung der Eingeweide an das zentrale Nervensystem. Die Erregung des Sympathikus führt andererseits über vom zentralen Nervensystem wegführende Fasern zum Anstieg des Blutdrucks, Beschleunigung von Herzschlag und Atmung, Weitstellung der Pupillen, Aufstellen der Haare, Schwitzen sowie zu einer Herabsetzung der Bewegungen der Muskulatur des Magen-Darm-Trakts und der Funktion innerer Drüsen.

Substanzwirkungen auf den Sympathikus
1. Erregend auf den Sympathikus wirken Adrenalin, Noradrenalin, Ephedrin und andere Sympathomimetika. 2. So genannte Sympatholytika hemmen die Aktivität des Sympathikus.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin