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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Mikroangiopathie
Durch Verengung kleiner und kleinster arterieller Gefässe (und deren Verlegung durch eine Thrombose) bedingtes Krankheitsbild.

Formen
1. Diabetische Mikroangiopathie: typische Späterscheinung des Diabetes mellitus (Typ 2 Diabetes und Typ 1 Diabetes), betroffen sind besonders Netzhaut, Nieren (diabetische Glomerulosklerose) und kleine periphere Gefässe mit Durchblutungsstörungen der Körperendteile (z. B. Hände, Füsse, Nase) und Absterben von Gewebe (z. B. diabetische Gangrän am Fuss). Krankheitsentstehung unklar. Bei der feingeweblichen Untersuchung finden sich Verdickung der Basalmembran der Haargefässe, kleine Gefässaussackungen und Vermehrung der Zellen der innersten Gefässzellschicht. Die Ausprägung der diabetischen Mikroangiopathie steht in der Regel im Verhältnis zu Dauer und Schwere der Zucker- und Fettstoffwechselstörung. 2. Mikroangiopathie bei Sklerodermie, d. h. einer durch Überaktivität des Immunsystems bedingten Erkrankung des Bindegewebes und Gefässsystems mit arteriellen Verschlüssen im Finger- und Handbereich, seltener im Fussbereich.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin