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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Mesenterialarterienverschluss
Verlegung arterieller Blutgefässe des Dünndarmgekröses, die Dünn- und Dickdarm versorgen.

Formen
1. Akuter Mesenterialinfarkt: verursacht durch arterielle Embolie mit Verschluss der oberen bzw. unteren Mesenterialarterie mit Absterben des Gewebes der betroffenen Darmabschnitte.

Symptome: typischer Verlauf in drei Stadien: Anfangsstadium mit plötzlich einsetzenden, ca. sechs Stunden anhaltenden diffusen Leibschmerzen (besonders im Bereich des Nabels) bei häufig fehlender Abwehrspannung der Bauchdecken und fehlendem Druckschmerz; Zwischenzeitraum mit Besserung der Beschwerden (so genannter fauler Friede) von ca. zwölf Stunden; Endstadium mit akut auftretenden Bauchschmerzen, Abwehrspannung der Bauchdecken, Verschlechterung des Allgemeinzustandes (Akutes Abdomen) infolge Bauchfellentzündung, Darmverschluss und Schock bei blutigen Durchfällen.

Diagnose
Gründliche Befragung der betroffenen Person durch den Arzt, erhöhte Konzentration an weissen Blutkörperchen, Sauerkeit des Bluts (metabolische Azidose und Laktatazidose), Röntgenübersichtsaufnahme des Bauchs, Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane, Röntgendarstellung der Darmgefässe mit Kontrastmittel.

Therapie
Möglichst im Anfangsstadium operative Entfernung des Embolus mit anschliessender blutgerinnungshemmender Therapie, evtl. chirurgische Teildarmentfernung.

Chronischer Mesenterialarterienverschluss
Im Rahmen arterieller Verschlusskrankheiten auftretende Durchblutungsstörung der Baucheingeweide mit den Symptomen einer Angina abdominalis. Wegen eines meist gut ausgebildeten Umgehungsblutkreislaufs treten häufig nur geringe Beschwerden auf.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin