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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Durchblutungsstörung, zerebrale
Durchblutungsstörung des Gehirns. Eine zerebrale Durchblutungsstörung tritt meist nach dem 50. Lebensjahr auf, Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die schwerwiegendste Komplikation ist der Schlaganfall. Vgl. Verschlusskrankheiten, arterielle.

Ursachen
Vor allem Arteriosklerose hirnversorgender Gefässe, Verengungen von Gefässen innerhalb oder ausserhalb des Gehirns (am häufigsten Verengung der inneren Halsschlagader mit Gefahr einer ins Gehirn abgehenden Embolie), ferner Embolien aus dem Herzen, entzündliche Gefässerkrankungen, Störungen der Fliesseigenschaften des Bluts und niedriger arterieller Blutdruck. Als Risikofaktoren gelten arterieller Bluthochdruck (Hypertonie), hohe Blutfettwerte, Diabetes mellitus (Typ 2 Diabetes, Typ 1 Diabetes), Nicotinkonsum.

Diagnose
Klinische Untersuchung, EKG (Herzrhythmusstörungen?), Computertomographie des Gehirns (Infarkt? Blutung?), Ultraschalluntersuchung hirnversorgender Arterien; evtl. weitere Untersuchungsmethoden (z. B. Angiographie hirnversorgender Arterien).

Therapie
1. Ausschaltung von Risikofaktoren bzw. Behandlung der Grundkrankheit; 2. zur Vorbeugung eines weiteren Ereignisses einer zerebralen Durchblutungsstörung: z. B. Acetylsalicylsäure bzw. bei Verdacht auf eine Emboliequelle im Herzen Gerinnungshemmer zur Blutverdünnung; 3. operative Blutgerinnselentfernung nur bei symptomatischer Gefässverengung (Verengungsgrad mehr als 70 %) der inneren Halsschlagader, evtl. Gefässerweiterung mit Ballonkatheter (PTA); 4. ggf. spezifische Therapie des Schlaganfalls.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin