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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Betarezeptorenblocker
auch Betablocker, Betasympatholytika oder Betaadrenolytika genannt

Arzneimittel, welche Noradrenalin und Adrenalin an den Rezeptoren (Betarezeptoren) des jeweiligen Erfolgsorgans hemmen.

Wirkungen
1. Am Herzen Verminderung der Kontraktionskraft des Herzmuskels, Abnahme der Frequenz des Herzschlags sowie Abnahme der Erregbarkeit des Herzmuskelgewebes; 2. an der Niere Verminderung der Freisetzung des Enzyms Renin; 3. an der glatten Muskulatur Erhöhung der Muskelspannung; 4. an Leber und Skelettmuskel Verminderung der Glykogenolyse (Bereitstellung von Energie liefernder Glukose); 5. am Fettgewebe Hemmung der Lipolyse (Fettabbau zur Energiegewinnung).

Verwendung
Vor allem bei arteriellem Bluthochdruck (Hypertonie), koronarer Herzkrankheit und chronischer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), ferner bei Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag, Überfunktion der Schilddrüse, zur Vorbeugung gegen Migräne und lokal bei grünem Star (Glaukom).

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Z. B. Verlangsamung des Herzschlags, Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden. Bei Diabetikern besteht erhöhte Gefahr einer Hypoglykämie (Unterzuckerung).

Gegenanzeigen
Nicht angewendet werden dürfen Betarezeptorenblocker bei z. B. ausgeprägter Verlangsamung des Herzschlags, zu niedrigem Blutdruck und bei schwerer Herzinsuffizienz.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin