Glossary
Angefangen bei A wie "Abmagerung"
bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin
und Wissenschaft
– in klaren und einfachen Worten.
Early lesions
Bezeichnung für flache Fetteinlagerungen in der innersten Gefässschicht bei Jugendlichen, die als Ersterscheinung einer Arteriosklerose angesehen werden.
Echokardiographie
auch Ultraschallkardiographie oder Herzsonographie genannt
Verfahren der Ultraschalldiagnostik des Herzens unter Anwendung des Impulsecho- oder Dauerschallverfahrens bzw. einer Kombination beider, evtl. auch mit zusätzlicher Verabreichung von Kontrastmitteln. Die Beurteilung von Gestalt und Bewegungsabläufen der Herzwände und Herzklappen sowie Messungen von Herzwanddicken, Herzbinnenräumen, Klappenöffnungsflächen und Bestimmungen des Herzminutenvolumens mit Aussagen über Richtung, Geschwindigkeit und Qualität der Blutströmung sind möglich. Bei der Stressechokardiographie werden unter der mit Medikamenten ausgelösten Frequenzerhöhung des Herzens oder während einer körperlichen Belastung evtl. auftretende (durch mangelnde Blutversorgung bedingte) Wandbewegungsstörungen des Herzens in Abhängigkeit vom Grad der Belastung beurteilt.
Einreisebestimmungen
Einige Länder schreiben für Reisende u.a. Impfungen vor, bevor diese einreisen dürfen. Bei einigen Erkrankungen ist die Reisefreiheit für die Patienten deutlich eingeschränkt, so verbieten beispielsweise bestimmte Ländern HIV-Infizierten die Einreise. Meist ist die kurzfristige touristische Einreise problemlos möglich, während für längerfristige Aufenthalte ein Attest verlangt werden kann und HIV-Positive kein Visum erhalten (z.B. Argentinien, China, Russland, Zypern).
Eisen
Chemisches Element (Symbol Fe); silberweisses unedles Schwermetall, das in Säuren löslich ist und Spurenelement. Eisen ist Bestandteil der Sauerstofftransportproteine Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und Myoglobin (roter Muskelfarbstoff) sowie einiger Enzyme. Es kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln, z. B. Fleisch und Fleischprodukte, Getreide und Gemüse (Wirsing, Spinat, Bohnen, Erbsen) vor. Die deutlich schlechtere Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln kann bei gleichzeitigem Verzehr von Vitamin-C-reichen Lebensmitteln, Fleisch und Fisch um das Vierfache gesteigert werden. Der Bedarf für Erwachsene liegt bei 10 mg/Tag, menstruierende, schwangere oder stillende Frauen benötigen 15 mg/Tag. Ein erhöhter Bedarf besteht auch bei verschiedenen Krankheiten. Mangelerscheinungen äussern sich mit Müdigkeit, Erschöpfung, Störungen der Blutbildung bis zur Blutarmut. Bei Kindern kommt es zu Wachstumsstörung, verringerter Infektionsabwehr und Durchfall.
Eine überhöhte Eisenaufnahme (z. B. bei chronischer Alkoholkrankheit) und häufige Blutübertragung bei übersteigertem Abbau roter Blutkörperchen können zu krankhafter Eisenspeicherung mit Gewebeschäden in Leber (Zirrhose), Bauchspeicheldrüse (Diabetes mellitus) und Herzmuskel (Herzinsuffizienz) führen.
Eisenmangelanämie
hypochrome, mikrozytäre Anämie als Folge einer längerdauernden negativen Eisenbilanz. Mit der Entwicklung des Eisenmangels treten in verschiedenen Phasen charakteristische Veränderungen von Laborwerten auf
Hypochrom = farbschwach = rote Blutzelle enthält zu wenig des roten Farbstoffs Hämoglobin
Mikrozytose = die roten Blutzellen sind zu klein im Vergleich zu denen von gesunden Menschen
EKG
Abkürzung für Elektrokardiographie oder Elektrokardiogramm
Elektrokardiogramm
Abkürzung EKG
Kurvenbild der elektrischen Aktivität des Herzens, das bei der Elektrokardiographie aufgezeichnet wird.
Elektrokardiographie
Abkürzung EKG
Verfahren zur Registrierung der elektrischen Aktivität des Herzens, die von der Körperoberfläche, im Herz selbst oder über die Speiseröhre abgeleitet und als Kurven aufgezeichnet wird (Elektrokardiogramm). Dabei entsprechen den Schwankungen der Kurven einzelne Phasen des Herzzyklus. Die Kurven entstehen als Summation der Stärken und Richtungen der Erregungsleitung in den einzelnen Herzmuskelfasern und Nervenfasern. Die Elektrokardiographie gestattet Aussagen über Herzrhythmus und Anzahl der Herzzyklen pro Minute (Herzfrequenz), Lagetyp des Herzens, Störungen der Bildung, Ausbreitung und Rückbildung der elektrischen Erregung im Herzmuskel und damit auch indirekt über Veränderungen der Gestalt des Herzens. Vgl. Belastungselektrokardiographie.
Elektrolyte
Ionen oder Moleküle, die bei Auflösung in Wasser eine elektrische Ladung aufweisen; zu den im Blutplasma und in den Gewebsflüssigkeiten hauptsächlich vorkommenden Ionen gehören: Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Chlorid, Bicarbonat, Sulfat und Phosphat
Elektronentherapie
Die Elektronentherapie ist eine Form der Strahlentherapie. Sie bietet den Vorteil einer regelbaren Eindringtiefe der Strahlen in das Gewebe und eines steilen Dosisabfalls hinter der therapeutischen Reichweite.
ELISA
Abk. für enzyme-linked immuno sorbent assay.
Labordiagnostische Methode zum Nachweis bestimmter Moleküle, die sich der natürlichen Reaktion zwischen Antigen und Antikörper bedient. Dabei werden spezifische Antigene oder Antikörper eingesetzt, die mit den gesuchten Stoffen (z. B. im untersuchten Körpergewebe) reagieren. Diese so genannten Antigen-Antikörper-Komplexe können farblich sichtbar gemacht werden. Genutzt wird ein ELISA z. B. beim Nachweis von bestimmten Antikörpern im Blut bei Autoimmunkrankheiten.
Embolie
Akute Verlegung eines Blutgefässes durch ein in die Blutbahn gelangtes und dort verschlepptes Gebilde (so genannter Embolus).
Entstehungsweise
1. Venöse Embolie: Ursprungsort des Embolus in einer Vene des grossen Blutkreislaufs, vor allem im Bereich der Beine. Der Embolus gelangt über das rechte Herz in eine Lungenarterie und führt zu einer Lungenembolie. 2. Arterielle Embolie: Ursprung ist vor allem das linke Herz (insbesondere ein Blutgerinnsel des linken Vorhofs), seltener die Körperhauptschlagader (Aorta) oder grosse Arterien. Am häufigsten sind hirnversorgende Gefässe (innerhalb und ausserhalb des Gehirns), Gefässe der Beine, Nieren-, Milz- und Darmgefässe betroffen mit den Folgen eines Schlaganfalls, eines akuten Arterienverschlusses, eines Darmgefässverschlusses oder einer Nierenembolie.
Formen
1. Embolie durch ein verschlepptes Blutgerinnsel (Thrombus, Thromboembolie); 2. Embolie verursacht durch verschleppte körpereigene Zellen; 3. Bakterienembolie mit Verschleppung von Bakterien im Rahmen einer Blutvergiftung; 4. Gasembolie: meist Luftembolie oder Stickstoffembolie (bei Tauchern); 5. Fettembolie (z. B. aus dem Knochenmark nach Knochenbruch); 6. Fruchtwasserembolie; 7. Fremdkörperembolie; 8. Cholesterolkristall-Embolie (von der Gefässwand abgelöstl).
Embolus
In die Blutbahn verschlepptes, nicht im Blutplasma lösliches Gebilde, das eine Embolie verursacht. Vgl. Thrombus.
Embryofetopathia diabetica
Vorgeburtliche Entwicklungsstörung infolge eines unerkannten, schlecht eingestellten oder entgleisten Diabetes mellitus der Mutter während der Schwangerschaft (Gestationsdiabetes).
Entstehung
Die durch Diabetes verursachte gesteigerte Glukoseübertragung über die Plazenta zum Fetus führt zu einem überhöhten Insulinspiegel des Ungeborenen. Daraus kann eine funktionelle Unreife der kindlichen Organe (z. B. Lunge, Leber) folgen und eine so genannte Insulinmast (Vergrösserung der Organe und des Fetus, Riesenkind) entstehen.
Folgen
Mögliche Folgen sind z. B. Frühgeburtneigung, Plazentainsuffizienz, Tod des Fetus während der Schwangerschaft oder unter der Geburt, gestörter Geburtsverlauf durch zu breite Schultern, Anpassungsstörungen wie Blutzuckermangel (Hypoglykämie) oder Calciummangel (Hypokalzämie). Langfristig besteht eine erhöhte Neigung zu krankhaftem Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Vorbeugung und Therapie
Rechtzeitige, optimale Stoffwechseleinstellung der Mutter, Entbindung zum errechneten Geburtstermin.
Endemie
Ständiges Vorkommen einer Erkrankung in einem begrenzten Gebiet. Vgl. Epidemie, Pandemie.
endogen
im Körper entstehend
Endokrine Drüsen
Körperdrüsen, die Hormone ins Blut ausschütten; die fünf wesentlichen endokrinen Drüsen sind die Hypophyse, die Keimdrüsen, die Nebennieren, die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen
Endometriumkarzinom
Bösartiger Tumor der inneren Zellschicht der Gebärmutter. Vgl. Gebärmutterhalskrebs.
Englische Krankheit
s. Rachitis
Entzündung
Reaktion des Gewebes auf eine Verletzung oder Reizung; sie ist gekennzeichnet durch die Aktivierung der weißen Blutkörperchen und Antikörper, durch Schwellungen und Flüssigkeitsansammlungen; eine Entzündung kann ein bestimmtes Organ oder Gewebe oder den ganzen Körper befallen und akut oder chronisch sein
Enzyme
Enzyme sind so genannte Biokatalysatoren; Makromoleküle, meist Proteine, die chemische Reaktionen in biologischen Systemen katalysieren, d. h. beschleunigen, ohne dabei verbraucht zu werden. Durch die Beschleunigung chemischer Reaktionen mindestens um das 106fache und die Verminderung der freien Aktivierungsenergie ermöglichen sie den Ablauf chemischer Reaktionen bei Körpertemperatur. Prinzipiell können Enzyme die Reaktion in beide Reaktionsrichtungen katalysieren. Da bei den einzelnen in Stoffwechselprozessen aufeinander folgenden Reaktionen das Produkt entfernt wird, verschiebt sich das Gleichgewicht, so dass die Reaktionen in einer Richtung ablaufen.
Zur Enzymhemmung kann es durch ein Überangebot an Ausgangsstoff oder Produkt, durch Gifte, Metallionen und anderes kommen. Verbindlich für die Benennung von Enzymen sind die vom internationalen Nomenclature Committee im Enzyme Catalog festgelegten Namen, die vor allem die Art der Reaktion und des Substrats berücksichtigen. Die Endung -ase ist kennzeichnend für Enzymnamen.
Epidemie
Stark gehäuftes, örtlich und zeitlich begrenztes Vorkommen einer Erkrankung (vor allem Infektionskrankheit). Explosivepidemien zeigen einen steilen Anstieg und Abfall der Zahl der Erkrankten (Wasser- und Milchepidemien), bei Tardivepidemien steigen und fallen die Erkrankungsfälle langsam (Kontaktepidemien). Vgl. Endemie, Pandemie.
Epitheliom
Gutartiger oder bösartiger Tumor aus Epithelzellen (Zellen, die innere oder äussere Körperoberflächen wie Haut, Harnblase, Darm auskleiden). Zu den Epithliomen gehören Papillom, Adenom, Epithelzyste, Karzinom.
Equilibrium
ein Gleichgewichtszustand
Erbanlage
s. Gen
Erbkrankheiten
s. Krankheiten, genetische
Erektionsstörung
auch erektile Dysfunktion oder erektile Impotenz genannt
Fehlende Aufrichtung des Penis bei sexueller Erregung. Einteilung in primäre (schon immer vorhandene) und sekundäre (spontan und von der Situation abhängige) Erektionsstörungen. Während die vorübergehende Erektionsstörung meist psychisch bedingt ist, hat die langfristige Erektionsstörung oft organische Ursachen. Risikofaktoren sind Typ 2 Diabetes oder Typ 1 Diabetes, vermehrter Gehalt des Blutes an Fetten (Hyperlipidämie), Bluthochdruck (Hypertonie) und Nicotinkonsum.
Ursachen
1. Mangelnde Blutzufuhr, z. B. bei Arteriosklerose oder diabetischer Mikroangiopathie; 2. mangelnde Abdichtung (bezogen auf Blutabfluss) der Schwellkörper; 3. Nervenschäden (z. B. bei Multipler Sklerose, diabetischer Polyneuropathie, Verletzung von Nerven nach Operation im Becken); 4. Störung im Hormonhaushalt (z. B. Mangel an Testosteron).
Ergometrie
s. Belastungselektrokardiographie
Ergotherapie
Oberbegriff für arbeits- und beschäftigungstherapeutische Behandlung bei verschiedenen Krankheitsbildern (Osteoporose, Schultersteife, Schlaganfall, Erkrankungen der Wirbelsäule und andere). Eine Ergotherapie kann sich an unterschiedlichen medizinischen Disziplinen anlehnen (z. B. Neurologie, Orthopädie, Kinderheilkunde, Psychiatrie, Psychosomatik). Therapieziel sind Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der Selbstständigkeit der erkrankten Person. Die (noch) vorhandenen Fähigkeiten und Kompetenzen dienen als Anknüpfungspunkte und Ausgangsbasis der Ergotherapie. Durch die Förderung der Selbsttätigkeit unterstützt eine Ergotherapie das Selbstwertgefühl.
Erkältungskrankheiten
Oft nach Abkühlung akut auftretende Entzündung der Atemwege und der Mittelohren. Nicht zu verwechseln mit der Grippe!
Ursachen
Meist Virusinfektion (vor allem mit Rhinovirus) nach Herabsetzung der lokalen Durchblutung und der Immunabwehr.
Therapie
Medikamentöse Therapie: symptomatisch: 1. Nasentropfen; 2. Inhalation mit Kamillenextrakt, Sole (Kochsalz haltiges Mineralwasser) oder etherischen Ölen; 3. bei Kindern auch Einreibungen mit Erkältungssalben; 4. antibiotische Therapie bei Mittelohrentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung.
Naturheilkundliche Verfahren: 1. Bei akuten grippeähnlichen Beschwerden körperliche Ruhe, unter Umständen Bettruhe; 2. weitgehender Nahrungsverzicht oder leicht verdauliche, kohlenhydratbetonte Kost; 3. regelmässige Darmentleerung, evtl. abführende Massnahmen; 4. bei Fieber (prinzipiell positive Wirkungen), wenn nötig, Fiebersenkung mit Wadenwickel; 5. beruhigende, entspannende und schlaffördernde Wirkungen durch Erkältungsbäder mit pflanzlichen Zusätzen; 6. Therapie entzündlicher Schleimhäute mit etherischen Ölen, je nach Lokalisation Kopfdämpfe, Mundspülungen oder Gurgeln; zusätzlich lokale Wärme, z. B. mit Infrarot oder Kurzwelle.
Vorbeugung
Überheizte Räume und trockene Luft sowie Stress meiden; ausreichende Vitaminversorgung, besonders mit Vitamin C (Ascorbinsäure).
Hinweis
Nasentropfen nach spätestens 14 Tagen konsequent absetzen wegen der Gefahr einer chronischen Rhinopathie (verengte Nase mit Behinderung der Nasenatmung, Schleimhautschäden, Geruchsstörungen, Gefässverkalkung).
Ermüdungsbruch
auch Ermüdungsfraktur oder schleichende Fraktur genannt
Ein Ermüdungsbruch ist durch unvollständige Unterbrechungen im Knochengewebe (teilweise bestehender Knochenbruch) gekennzeichnet. Er entsteht durch kleine Verletzungen infolge ungewohnter Überbeanspruchung bei gleichzeitigen Reparaturvorgängen im Knochen.
Formen
1. als so genannte Dauerfraktur am gesunden Skelett, meist als einzelner (unvollständiger) Bruch, z. B. Schipperkrankheit, Hustenfraktur; 2. mit Ausbildung so genannter Umbauzonen am kranken Skelett, meist in mehrfacher Ausprägung, z. B. Looser-Umbauzonen; Vorkommen z. B. beim Milkman-Syndrom.
Symptome
Plötzlicher Schmerz (häufig als Rheuma fehlgedeutet), mangelnde Belastbarkeit, evt. örtliche Rötung, Überwärmung, Schwellung. Bei Umbauzonen schleichend beginnende, chronische Schmerzen.
Diagnose
Die Bruchspalte ist in der Röntgenuntersuchung oft nicht sofort zu erkennen. Eine sichere Diagnose ist durch Kernspintomographie möglich. Sonst örtlich umschriebene Neubildung von Knochen (so genannter Kallus, sich z. B. als bandförmige Osteosklerose zeigend).
Therapie: konservativ (ohne operativen Eingriff).
Ernährungsstörungen
Krankheiten, die durch Unterernährung bzw. falsche Ernährung (z. B. Proteinmangel, Vitaminmangel) hervorgerufen werden.
Ernährungstherapie
Eine Ernährungstherapie ist die Behandlung organischer Erkrankungen und Stoffwechselstörungen durch Umstellung der Ernährung, z. B. Nahrungsverzicht bei Verdauungsschwäche, angepasste Zufuhr von Kohlenhydraten bei Typ 2 Diabetes und Typ 1 Diabetes, Vermeiden bestimmter Nahrungsmittel bei Unverträglichkeit (Nahrungsmittelallergie) oder ausreichende Zufuhr bei Fehl- oder Mangelernährung (vgl. Zivilisationskrankheiten).
Erythroblastopenie
eine Anämie, die mit einer niedrigen Anzahl Retikulozyten, fehlenden Erythroblasten im Knochenmark, einer Resistenz gegenüber einer Epoetin-Therapie sowie mit Antikörpern, die Erythropoetin neutralisieren, zusammenhängt
erythroide Progenitorzellen
Vorläuferzellen (BFUE und CFUE) im Knochenmark, die sich schließlich zu roten Blutkörperchen weiterentwickeln
Erythropoese
Die Produktion der roten Blutkörperchen durch die Stammzellen im Knochenmark
Erythropoese anregende Wirkstoffe (ESA)
mittels rekombinanter DNS-Technologie künstlich hergestellte Formen von Erythropoetin
Erythropoetin
ein vorwiegend in den Nieren gebildetes Hormon, das auf das Knochenmark einwirkt, um die Produktion von roten Blutkörperchen anzuregen
Erythrozyten
rote Blutkörperchen
Essbrechsucht
s. Bulimia nervosa
Essstörungen, psychogene
Psychogene Essstörungen sind Störungen der Nahrungsaufnahme bzw. des Körpergewichts ohne organische Ursachen, die sich in verschiedenen klinischen Bildern äussern und ineinander übergehen können.
Einteilung
1. Extreme Magerkeit durch Fasten als Magersucht; 2. Magersucht mit Erbrechen und Missbrauch von abführenden und harntreibenden Mitteln (bulimische Magersucht); 3. Essbrechsucht; 4. latentes krankhaftes Übergewicht; 5. krankhaftes Übergewicht mit vermehrter Nahrungsaufnahme; 6. BED.
eukaryotische Zellen
Zellen von Pflanzen, Tieren und Menschen. Sie sind bis zu 1000 mal grösser als prokaryotische Zellen (Bakterienzellen) und komplizierter aufgebaut. Eukaryotische Zellen enthalten zwischen 10 - 1000 mal mehr DNA als prokaryotische Zellen. In einem speziellen Teil, dem Nukleolus, findet der Zusammenbau von Ribosomen statt. Kern und Zytoplasma der eukaryotischen Zelle sind durch eine Membran getrennt.
Exzision
Ausschneidung von Gewebeteilen z. B. bei der Operation gutartiger oder bösartiger Tumore oder Ausschneidung von Wundgewebe.
Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin