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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Ermüdungsbruch
auch Ermüdungsfraktur oder schleichende Fraktur genannt

Ein Ermüdungsbruch ist durch unvollständige Unterbrechungen im Knochengewebe (teilweise bestehender Knochenbruch) gekennzeichnet. Er entsteht durch kleine Verletzungen infolge ungewohnter Überbeanspruchung bei gleichzeitigen Reparaturvorgängen im Knochen.

Formen
1. als so genannte Dauerfraktur am gesunden Skelett, meist als einzelner (unvollständiger) Bruch, z. B. Schipperkrankheit, Hustenfraktur; 2. mit Ausbildung so genannter Umbauzonen am kranken Skelett, meist in mehrfacher Ausprägung, z. B. Looser-Umbauzonen; Vorkommen z. B. beim Milkman-Syndrom.

Symptome
Plötzlicher Schmerz (häufig als Rheuma fehlgedeutet), mangelnde Belastbarkeit, evt. örtliche Rötung, Überwärmung, Schwellung. Bei Umbauzonen schleichend beginnende, chronische Schmerzen.

Diagnose
Die Bruchspalte ist in der Röntgenuntersuchung oft nicht sofort zu erkennen. Eine sichere Diagnose ist durch Kernspintomographie möglich. Sonst örtlich umschriebene Neubildung von Knochen (so genannter Kallus, sich z. B. als bandförmige Osteosklerose zeigend).

Therapie: konservativ (ohne operativen Eingriff).

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin