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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Diuretika
Arzneimittel, welche die Wiederaufnahme bestimmter Ionen, vor allem von Natrium-Ionen, in der Niere hemmen. Dies führt zu einer erhöhten Ausscheidung von Natrium-, Chlorid- und Bicarbonat-Ionen sowie (indirekt) von Wasser. Diuretika senken dadurch das Blutvolumen und verbessern Stauungssymptome.

Verwendung
Bei Herzinsuffizienz und Bluthochdruck (vor allem Thiazide und Schleifendiuretika oder wirkungsgleiche Substanzen; s. Antihypertensiva).

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Elektrolytstörungen (insbesondere Kaliummangel des Blutes), Fettstoffwechselstörungen, Störungen der Glukosetoleranz (erhöhte Neigung zum Typ 2 Diabtes), bei exzessiver Diurese unter Umständen Hämokonzentration (Eindicken des Bluts) oder Kollaps infolge Körperwassermangels, bei kaliumsparenden Diuretika erhöhte Kaliumkonzentration im Blut, bei Aldosteronantagonisten erhöhte Kaliumkonzentration und Vergrösserung der männlichen Brustdrüsen.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin