Glossary
Angefangen bei A wie "Abmagerung"
bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin
und Wissenschaft
– in klaren und einfachen Worten.
Wachstumshormon
s. STH
Waist-hip-Ratio
Abkürzung WHR
Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang, das zur Bestimmung der Fettgewebeverteilung dient. Bei Männern sollte die WHR kleiner 1, bei Frauen kleiner 0,8 sein. Um das Auftreten und den Verlauf von z. B. koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck (Hypertonie), Typ 2 Diabetes sowie anderen Stoffwechselstörungen bei mässigem Übergewicht abschätzen zu können, hat die WHR einen höheren Aussagewert als der Body-mass-Index.
Wechselwirkungen
Auch Arzneimittelinteraktionen.
Wechselwirkungen treten zwischen zwei oder mehreren Arzneimitteln auf, die gleichzeitig eingenommen werden. Wechselwirkungen verändern die Wirkung der Arzneimittel entweder in ihrer Stärke, in der Dauer oder auch in ihrer Art. Die Veränderung kann verstärkend oder abschwächend sein. Bei Arzneimitteln, die sehr genau dosiert werden müssen, sind solche Wechselwirkungen mitunter gefährlich, weil sie dann schädlich oder nicht mehr ausreichend wirken.
Weichteilsarkom
Ein bösartiger Weichteiltumor, der sehr grosse biologische und gewebliche Unterschiede ausweisen kann und sehr früh über die Blutgefässe Metastasen verbreitet.
Lokalisation: zu 50 % an den Armen und Beinen.
Symptome: häufig keine Symptome, Schmerzen durch Druck auf Nerven.
Diagnose: Computertomographie, Kernspintomographie, röntgenologische Untersuchung der Blutgefässe, chirurgische Gewebeentnahme.
Therapie: chirurgische Entfernung, zusätzlich vor oder während der Operation eine Strahlentherapie oder eine - eventuell auf den Wachstumsort des Tumors begrenzte - Chemotherapie.
Prognose: bei regelmässiger Nachsorge Fünf-Jahres-Überlebensrate 70-75%, bei lokalen Rezidiven 35-50%, bei entfernten Metastasen unter 5 %.
Weichteiltumore
Alle Tumore, die von Geweben ausgehen, die nicht zum Skelett und nicht zum Deckgewebe gehören.
Es werden gutartige Weichteiltumore (z. B. Fibrom, Leiomyom, Rhabdomyom, Neurofibrom, Mesenchymom) und bösartige Weichteiltumore (s. Weichteilsarkom) unterschieden.
WHO
Abkürzung für (englisch) World Health Organization; Weltgesundheitsorganisation
Internationale Föderation mit Sitz in Genf zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, insbesondere bei Vorbeugung und Bekämpfung von Volkskrankheiten und Seuchen sowie bei der Impfstoffherstellung.
WHR
Abkürzung für Waist-hip-Ratio
Widerstandshochdruck
s. Hypertonie
Wilms-Tumor
ein maligner Nierentumor, der vorwiegend bei Kindern auftritt und aus embryonalen Geschwülsten besteht; er macht 5% bis 6% der Nierentumore aus; wird auch als Nephroblastom bezeichnet
Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin