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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Verdauung
Abbau der Nahrungsbestandteile im Verdauungstrakt in kleinere chemische Verbindungen, die über die Darmwand in das Blut bzw. die Lymphe aufgenommen werden können (Resorption). Nach mechanischer Zerkleinerung durch die Zähne, Verflüssigung durch den Speichel, Ansäuerung durch Magensaft, Fettemulgierung durch Galle und Spaltung durch Verdauungsenzyme erfolgt die Resorption durch die Dünndarmschleimhaut (s. Dünndarm, Verdauung von Kohlenhydraten, Verdauung von Proteinen, Verdauung von Neutralfetten). Unverdaute Reste werden im Dickdarm bakteriell weiter abgebaut oder unverändert mit dem Kot ausgeschieden (Ballaststoffe). Wasser aus Sekreten und Nahrung (ca. 9 l pro Tag) wird überwiegend im Leerdarm (Teil des Dünndarms, der sich dem Zwölffingerdarm anschliesst) in das Blut aufgenommen. Die Bewegung der Darmuskulatur befördert den Speisebrei durch den Verdauungstrakt. Die Regulation der Verdauung erfolgt durch nervöse Steuerung und Hormone.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin