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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Triglyceride
auch Triacylglycerole oder Neutralfette genannt, diätetische Bezeichnung: Fette

Triglyceride bestehen aus drei Fettsäuren, die mit Glycerol verestert sind. Sie werden mit der Nahrung aufgenommen und im Darm in Glycerole und freie Fettsäuren gespalten. In der Darmschleimhaut werden sie wieder zu Triglyceriden zusammengesetzt und als Chylomikronen (kleine Lipoproteinpartikel) über die Lymphgefässe abtransportiert. Im Blut werden sie an Lipoproteine gebunden. Die Bildung von Triglyceriden kann auch im Körper direkt geschehen (vor allem in Leber, Niere und Herzmuskel). Im Blut werden diese Triglyceride in Form von VLDL (Lipoproteine sehr niedriger Dichte) transportiert. Die Bedeutung der Triglyceride für den Körper liegt vor allem in der Funktion als Energielieferant. Die Speicherung erfolgt in Form von Depotfett. Krankhaft erhöhte Triglyceride: s. Hypertriglyceridämie, Hyperlipoproteinämien. Vgl. Lipolyse, Verdauung von Neutralfetten.
Die Normalwerte für Triglyceride bei Erwachsenen betragen für Männer 40 bis 60 mg/dl und für Frauen 35 bis 135 mg/dl.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin