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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Kohlenhydratstoffwechsel
Im tierischen Organismus der Um- und Abbau der aufgenommenen und vorhandenen Kohlenhydrate. Bei grünen Pflanzen erfolgt die Herstellung von Kohlenhydraten ausserdem unter dem Einwirken von Sonnenlicht aus Kohlendioxid und Wasser bei der Photosynthese. Verdauliche Kohlenhydrate in der Nahrung werden bei der Verdauung in den Schleimhautzellen des Dünndarms durch Enzyme (Amylasen, Disaccharidasen) in Monosaccharide gespalten. Diese werden in die Blutbahn abgegeben und gelangen von dort in die Zellen. Hier wird Energie für die Stoffwechselvorgänge gewonnen. Die gleichbleibende Glukosekonzentration im Blut (70-115 mg/dl) ist besonders für Zellen mit hohem Energieverbrauch oder schlechter Sauerstoffversorgung lebensnotwendig. Glukose, das mengenmässig wichtigste Monosaccharid im Kohlenhydratstoffwechsel, wird in die Zellen des Muskel- und Fettgewebes aufgenommen.

Stoffwechselwege
Die Glukose bildet einerseits die Grundlage für die Glykolyse, dem Abbau der Glukose zur Energiegewinnung. Andererseits wird sie für die Glykogenese, dem Aufbau des Speicherkohlenhydrats Glykogen bei einem Überschuss an Glukose, verwertet. Das Hormon Insulin senkt die Konzentration von Glukose im Blut durch Einschleusen von Glukose in die Zellen. Die Hormone Glucagon und Adrenalin wirken im Sinne einer Glukosebereitstellung und somit einer Blutzuckererhöhung.

Zu Entgleisungen des Kohlenhydratstoffwechsels kommt es z. B. bei Diabetes mellitus.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin