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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Glykolyse
Abbau von Glukose zu Pyruvat (Salz der Brenztraubensäure) im Zellplasma. Die Funktion der Glykolyse besteht darin, aus Glukose Energie in Form der energiereichen Verbindung ATP (Abkürzung für Adenosintriphosphat) zu gewinnen. Bei ausreichend zur Verfügung stehendem Sauerstoff während der Glykolyse entsteht Pyruvat. Dieses wird über weitere Zwischenschritte in den Citratzyklus eingeschleust, dessen Produkte z. T. zur weiteren Energiegewinnung in die Atmungskette eingehen. Unter Verhältnissen mit Sauerstoffmangel findet die Milchsäuregärung statt, damit bestimmte Coenzyme der Glykolyse regeneriert werden und die Glykolyse nicht zum Stillstand kommt. Das so gebildete Laktat (Salz der Milchsäure) wird über die Blutbahn zur Leber transportiert, dem Cori-Zyklus oder über Glukoneogenese der Glykogenese (Aufbau von Glykogen aus Glukose) zugeführt. Die Milchsäuregärung kommt in Zellen und Geweben vor, die trotz vorübergehend mangelnder Sauerstoffversorgung Energie benötigen (z. B. Skelettmuskulatur, Knorpel, Dünndarmschleimhaut). Da mit ausreichender Sauerstoffversorgung in Citratzyklus und Atmungskette letztlich wesentlich mehr Energie aus Pyruvat entsteht als bei der Vergärung zu Laktat, findet bei Sauerstoffzufuhr im Allgemeinen keine Gärung statt.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin