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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Osteogenesis imperfecta
umgangssprachlich Glasknochenkrankheit genannt

Bei Osteogenesis imperfecta handelt es sich um eine erbliche Bindegewebeerkrankung, die zu vermehrter Knochenbrüchigkeit führt. Es kommt zu mehrfachen Defekten in der körpereigenen Bildung von Bausteinen des Bindegewebes.

Formen
Typ I a, b (Hoeve-Syndrom, Lobstein-Krankheit): leichter Verlauf mit blauer Bindehaut des Auges, vorzeitigem Gebissverfall (sich leicht abnutzende Zähne von transparenter Braun- oder Graublaufärbung) und Schwerhörigkeit; Typ II a, b, c (Vrolik-Krankheit): bereits bei Geburt bestehende Verkürzung der Röhrenknochen (besonders der Rippen) durch mehrfache Knochenbrüche, starke Verbiegung der langen Knochen; im Verlauf tödlich, Typ III: schwerer Verlauf mit dünnen, gebogenen Knochen; Typ IV a, b: variabler Verlauf mit und ohne Beteiligung der Zähne.

Therapie
Versuch mit Calcitonin, Calciferolen bzw. Calciferol-Stoffwechselprodukten und Fluoriden; chirurgische und orthopädische Versorgung der Knochenbrüche.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin