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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Ultraschalldiagnostik
Ultraschalldiagnostik
Diagnostische Verfahren mit Anwendung von Ultraschall, als Impulsecho- oder Dauerschallverfahren.

1. Impulsechoverfahren (Sonographie)
Ein Quarzkristall wird mit elektrischen Hochfrequenzspannungen zur Aussendung mechanisch gleichfrequenter Schwingungen angeregt (Sendefunktion) oder erzeugt selbst Wechselspannungen, wenn er von einer (reflektierten) Schallwelle getroffen wird (Aufnahmefunktion). Die Zeitdifferenz zwischen ausgesandtem Impuls und den empfangenen reflektierten Schallwellen (Echos) ist proportional der Tiefenlage einer reflektierenden Schicht. Die Echoimpulse werden verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Anwendung vor allem zur Darstellung der Beweglichkeit von Herzwandabschnitten und Herzklappen im Rahmen der Echokardiographie.

2. Dauerschallverfahren (Doppler-Verfahren)
Ein Kristall sendet kontinuierlich Ultraschallwellen von konstanter Frequenz (Dauerschall) aus. Trifft das Schallwellenbündel auf eine sich bewegende Grenzfläche, so wird ein Teil der Wellen mit geänderter Frequenz (Doppler-Effekt) reflektiert. Die gemessene Interferenz der Frequenzen des einfallenden und des reflektierten Strahls kann als niederfrequenter Ton hörbar gemacht werden bzw. erlaubt die Berechnung von Geschwindigkeit und Richtung (bezogen auf die Schallkopfposition) des bewegten Objekts. Anwendung z. B. in der Geburtshilfe zum Nachweis der kindlichen Herztöne in der Frühschwangerschaft, in der Gefässchirurgie zur Diagnose venöser und arterieller Gefässerkrankungen wie Verengungen (Beurteilung der Strömungsverhältnisse).

3. Gepulste Doppler-Sonographie (Puls-Doppler-Verfahren)
Im Gegensatz zum Dauerschallverfahren werden bei gepulster Schallemission einzelne Impulspakete ausgesandt, wobei ein Piezokristall gleichzeitig als Sender und Empfänger wirkt. Nach Vorgabe einer Empfangszeit werden nur die Signale ausgewertet, die einer bestimmten Entfernung im Gewebe entsprechen. Dies ermöglicht eine Tiefenzuordnung des empfangenen Echosignals.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin