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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Vitamin C
auch Ascorbinsäure genannt

Wasserlösliches, leicht oxidierbares Vitamin.

Biochemische Funktion
Radikalfänger; dient als Redoxsystem bei Hydroxylierungsreaktionen, ist am Elektronentransport beteiligt, fördert die Eisenresorption, hemmt die Nitrosaminbildung und beeinflusst evtl. das Immunsystem.

Vorkommen
Vitamin C ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln weit verbreitet, da höhere Pflanzen und die meisten Tiere aus Glukose Vitamin C herstellen können. Besonders viel Vitamin C ist in Obst (z. B. Sanddorn, schwarze Johannisbeeren, Kiwi und Zitrusfrüchte), Gemüse (Petersilie, Paprika, Grünkohl, Broccoli, Kartoffeln) und Leber. Der Bedarf für Erwachsene liegt bei 75 mg/Tag, für Raucher wird eine um 40 mg/Tag höhere Zufuhr empfohlen.

Mangelerscheinungen
Durch Fehl- oder Mangelernährung (z. B. alleinstehende, ältere Menschen, Extremdiäten, Alkoholkrankheit) bzw. erhöhten Bedarf (z. B. Schwangerschaft, Dialyse, Rauchen) und Störung der Aufnahme über den Darm kann es zu Vitamin-C-Mangel (Skorbut) mit verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Reizbarkeit, Gelenk- und Gliederschmerzen kommen. Nachfolgend können Blutungen in Haut, Schleimhäuten und Muskulatur, schwammiges Zahnfleisch, Zahnausfall, schlechter Wundheilung und Infektanfälligkeit auftreten.

Erkrankungen durch Überdosierung von Vitamin C sind weder durch eine hohe Aufnahme mit der Nahrung noch bei therapeutischer Anwendung hoher Dosierungen bekannt, da nicht benötigtes Vitamin C mit dem Urin ausgeschieden wird.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin