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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Fieber
Erhöhung der Körpertemperatur als Folge einer gestörten Wärmeregulation. Im Unterschied zur Hyperthermie (Überhitzung der Körpertemperatur ohne so genannte Sollwertverstellung) ist bei Fieber der körpereigene Sollwert der Temperatur auf ein höheres Niveau verschoben. Fieber kann Abwehrvorgänge des Körpers unterstützen, z. T. über eine Beschleunigung biochemischer Reaktionen. Diesen vorteilhaften Effekten von mässigem Fieber stehen subjektive Beschwerden (Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit, Kopfschmerz) und objektive Nachteile (Proteinabbau) gegenüber. Einteilung: bis 38 °C subfebrile Temperatur, bis 38,5 °C mässiges Fieber, über 39 °C hohes Fieber. Fieber steigt selten über 41 °C.

Symptome
Unter Fieberanstieg bei Infektionen können Säuglinge und Kleinkinder mit Fieberkrämpfen reagieren, bei älteren Kindern wird der Fieberanstieg begleitet von Frösteln, kühlen Gliedern und Kreislaufzentralisation. Erwachsene haben bei Fieber in der Regel Schüttelfrost. Nach Erreichen der so genannten Fieberhöhe kommt es gelegentlich zu Bewusstseins- und Sinnestrübung. Der Abfall des Fiebers erfolgt langsam im Verlauf von Tagen oder schnell im Verlauf von Stunden.

Therapie
Behandlung der Ursachen (z. B. Infektionstherapie); Behandlung der Symptome unter Erwägung von Nach- und Vorteilen (physikalisch durch Verbesserung von Wärmeabgabe, medikamentös durch Gabe von Fieber senkenden Mitteln). Aus dem Bereich der Naturheilkunde kommen Wadenwickel, Saftfasten und Teefasten sowie die Gabe einer Vielzahl von pflanzlichen Mitteln (z. B. rote Johannisbeere, traditionell Berberitze, Bitterklee, und andere).

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin