Zum Inhalt springen

Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z &
Antibiotika
Pharmaka, die in der Behandlung bakterieller Infektionen Anwendung finden. Ursprünglich sind Antibiotika natürliche Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, Bakterien und anderen Mikro- und Makroorganismen (Pflanzen). Heute werden sie auch künstlich hergestellt. Der Prototyp ist das von A. Fleming 1928 erstmals unter der Bezeichnung „Antibiotikum“ eingesetzte Penicillin G (aus dem Pinselschimmel Penicillium notatum).

Wirkungsmechanismus
Unterschiedlich, z. B. durch Hemmung des bakteriellen Zellwand- bzw. Proteinaufbaus. Antibiotika verfügen über (relativ) spezifische Wirkungsbereiche. Innerhalb der Antibiotika werden bakterienabtötende (bakterizide) und wachstumshemmende (bakteriostatische) Substanzen unterschieden. Der effektive Einsatz von bakteriostatischen Mitteln erfordert eine intakte körpereigene Immunabwehr. Bei vorhandener Resistenz (Widerstandsfähigkeit gegen Antibiotika) der zu behandelnden Mikroorganismen wird die Wirksamkeit der Antibiotika beeinträchtigt. Durch die Kombination verschiedener Antibiotika ist ein Effekt zu erreichen, der auch bei mässig empfindlichen Erregern zu einer deutlichen Wirksamkeit führen kann.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin