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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Computertomographie
Abkürzung CT

Röntgendiagnostisches, computergestütztes bildgebendes Verfahren. Mittels einer Röntgenröhre und eines speziellen Blendensystems wird ein schmaler Fächerstrahl erzeugt, der innerhalb der durchstrahlten Körperschicht der Person in Abhängigkeit von den vorhandenen Strukturen verschieden stark geschwächt wird. Mit Hilfe eines mit einer Vielzahl von Detektoren bestückten Detektorkranzes wird diese abgeschwächte Röntgenstrahlung als Signal empfangen, elektronisch aufbereitet und einem Rechner zugeführt. Während der Computertomographie dreht sich das System aus Röhre und Detektoren gemeinsam um die Mitte des kreisförmigen Messfeldes. Auf diese Weise werden viele verschiedene Projektionen derselben Schicht erzeugt und im Rechner zu einem Bild verarbeitet, das die Verteilung der Schwächungswerte in der durchstrahlten Körperschicht darstellt. Beim Vergleich mit den üblichen Röntgenbildern weisen CT-Bilder eine wesentlich höhere Kontrast-, jedoch geringere Struktur- und Formauflösung auf. Die CT dient insbesondere zum Nachweis umschriebener und diffuser morphologischer Veränderungen (z. B. Tumoren, Metastasen, Abszesse) in Ergänzung zur Ultraschalldiagnostik, konventionellen Röntgendiagnostik und Kernspintomographie.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin