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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Phosphatasen
Häufig relativ unspezifische Enzyme, die organische Phosphorsäuremonoester spalten. Phosphatasen sind Gegenspieler zu Phosphatgruppen übertragenden Enzymen.

Einteilung
Die Einteilung der Phosphatasen erfolgt nach den Substanzen, welche die jeweilige Phosphatase spaltet (z. B. Glukose-6-Phosphatase, Fruktose-1,6-Bisphosphatase, Nukleotidasen) und dem für die Funktion der Phosphatase günstigsten Säuremilieu (pH-Optimum).

Saure Phosphatase
Abkürzung SP (pH-Optimum bei 5). Sie kommt vor allem in Prostata, roten Blutkörperchen und Blutplättchen, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz vor. Eine erhöhte Konzentration im Blutserum ist vor allem bei Prostatakarzinom, Tochtergeschwülsten bösartiger Tumoren in den Knochen und verschiedenen Knochenerkrankungen festzustellen.

Alkalische Phosphatase
Abkürzung AP (pH-Optimum bei 7-8). Sie kommt vor allem in Leber, Knochen, Dünndarmschleimhaut und Gallenwegepithel vor. Die Konzentration ist erhöht vor allem bei mit gesteigerter Aktivität der Osteoblasten einhergehenden Knochenerkrankungen (z. B. als Frühsymptom bei Rachitis) und Tochtergeschwülsten bösartiger Tumoren in den Knochen, bei Leber- und Gallenwegerkrankungen.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin