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Glossary

Angefangen bei A wie "Abmagerung" bis hin zu Z wie "Zytostatika" bieten wir Ihnen kurze Erklärungen für Fachbegriffe aus Medizin und Wissenschaft – in klaren und einfachen Worten.




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Ossifikationsstörungen
Störung der Knochenbildung, die entweder angeboren oder erworben sein kann. Angeborene Ossifikationsstörungen sind auf vorgeburtliche Schädigungen zurückzuführen, entweder genetisch bedingt oder durch äussere Faktoren verursacht. Eine nach der Geburt entstandenen Erkrankung wird als erworbene Ossifikationsstörung bezeichnet.

Formen
I. allgemeine Ossifikationsstörungen: 1. primäre, angeborene Ossifikationsstörungen: z. B. Störungen der Knorpelbildung, die zu Krankheiten führen, die bereits bei der Geburt ausgeprägt sind und in der Regel nicht fortschreiten; Störungen der Osteoblastentätigkeit (vgl. Osteoblasten), die infolge eines verminderten oder minderwertigen Knochenaufbaus zu Osteoporose führen; Störungen der Osteoklastentätigkeit (vgl. Osteoklasten), die zu einem verminderten Knochenabbau führen; 2. sekundäre, durch angeborene oder nach der Geburt erworbene Erkrankungen bedingte allgemeine Störungen der Ossifikation: z. B. sekundäre Osteoporose, Osteomalazie, sekundäre Osteosklerose.
II. örtliche Ossifikationsstörungen: z. B. keimfreies Absterben von Knochenmasse (aseptische Knochennekrosen); entzündliche Knochenerkrankungen: Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis), Tuberkulose (Knochentuberkulose, Arthritis tuberculosa und andere), Syphilis, Osteodystrophia deformans; Knochentumoren.

Lexikon-Einträge: Roche und Walter de Gruyter, Berlin