Entzündungskrankheiten
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Rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten Autoimmunkrankheiten. Die gängigen Medikamente wirken bei 30-40% von weltweit rund 21 Millionen Betroffenen nicht ausreichend oder werden schlecht vertragen. Jetzt bereiten Biopharmazeutika den Weg für eine neue Therapie, die das Fortschreiten der Krankheit aufhalten sowie Schmerzen und Gelenkschädigungen vorbeugen kann.
Roche geht der Krankheit auf den Grund
Unsere Forscher sind darum bemüht, das Immunsystem besser zu verstehen und die Ursachen und den Verlauf der rheumatoiden Arthritis im Detail zu klären. Ihre Erkenntnisse kommen den Patienten in Form von neuartigen Medikamenten zugute. Biopharmazeutika wie MabThera/Rituxan greifen gezielt in den molekularen Ablauf der Krankheit ein, ohne das gesamte Immunsystem zu schwächen. Dieser neue Wirkmechanismus lindert die Schmerzen und hindert die Krankheit am Fortschreiten.
Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser
Heutzutage muss eine ganze Reihe von Symptomen vorliegen, damit ein Arzt die Diagnose rheumatoide Arthritis mit Sicherheit stellen kann. Die Patienten sind zu diesem Zeitpunkt meist schon beeinträchtigt und ihre Gelenke geschädigt. Unser Ziel ist es deshalb, die Krankheit mit einem zuverlässigen Biomarker in einem diagnostischen Test früher zu erkennen. Nur so gelingt es, rechtzeitig in das Krankheitsgeschehen einzugreifen und Gelenkschädigungen und Behinderungen vorzubeugen.