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Gesundheitsschutz

In den Konzerngrundsätzen verpflichtet sich Roche, zu gewährleisten, dass alle Mitarbeitenden unter optimalen Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen arbeiten können. Die Firma stellt die Mittel zur Verfügung, dass dieser Verpflichtung auch nachgelebt werden kann. Dazu gehört eine Gesundheitsschutzorganisation auf Konzernebene und eine an jedem Standort. Die Basis für alle Aktivitäten im Bereich Gesundheit am Arbeitsplatz ist die Risikoanalyse, welche einerseits aus der Identifizierung und genauen Charakterisierung aller vorhandenen Gefährdungen besteht und andererseits aus einer Beurteilung, wie stark die Mitarbeitenden diesen Gefährdungen gegenüber ausgesetzt sind. Mit dieser Information kann der Gesundheitsschutzexperte die sich daraus ergebenden Risiken beurteilen und Art und Priorität von Massnahmen festlegen. Die Fachgebiete, die vom Gesundheitsschutz bei Roche abgedeckt werden, sind u.a.: Arbeitsmedizin, Arbeitshygiene, Arbeitstoxikologie, biologische Sicherheit, Ergonomie, Strahlenschutz, Arbeitspsychologie, Gesundheitsförderung, Reisemedizin, erste Hilfe und Notfallmedizin sowie Rehabilitation.

Die Konzernabteilung Gesundheitsschutz setzt Standards, die einzuhalten sind, auch wenn sie strenger sind als die lokale Gesetzgebung. Das Einhalten dieser Normen wird regelmässig durch Audits überprüft. Die Konzernabteilung steht auch für Beratung und Schulung zur Verfügung. Gestützt auf die jährlich gesammelten Kennzahlen, Auditergebnisse und andere Quellen werden Initiativen lanciert, die sich mit bestimmten Gebieten wie der Ergonomie, Lärm, Schadstoffen oder biologischer Sicherheit befassen.

Gesundheitsschutznormen für den Konzern können genau auf Roche zugeschnitten und detailliert sein, wenn es um Roche-spezifische Themen geht (z.B. das Festlegen von Expositionsgrenzwerten für ausschliesslich von oder für Roche hergestellte Substanzen). Sie sind breiter gefasst und widerspiegeln die anerkannten Regeln der Kunst, wenn es um generische Themen geht wie dem Schutz vor Lärm oder anderen physikalischen Gefährdungen.

Jeder Standort hat eine lokale Gesundheitsschutzfunktion. Diese berät das lokale Management und überwacht die Einhaltung der Konzernstandards und –empfehlungen. Die lokale Gesundheitsschutzfunktion spielt eine Schlüsselrolle bei Aktivitäten auf ihrem Fachgebiet, bei denen die lokale rechtliche und kulturelle Situation entscheidend ist, z.B. bei Aktionen auf dem Gebiet der Arbeitspsychologie oder der Gesundheitsförderung (Umgang mit Stress, Förderung des Nichtrauchens, Einhalten eines normalen Körpergewichts, körperliche Betätigung). Bei vielen dieser Aktionen wird eng mit der Personalabteilung zusammengearbeitet.