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Auditing

Audits im Bereich Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU-Audits) sind ein zentrales Element des SGU-Managementsystems von Roche. Die Konzernfunktion Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (CSE) führt seit 1980 systematisch und konzernweit SGU-Audits in den eigenen Standorten durch, bis heute etwa 800. Allein 2008 wurden insgesamt 25 Produktionsstätten, Distributionszentren, Informatikanlagen und Bürokomplexe in 18 Ländern auditiert. Die Ergebnisse waren wiederum gut.

Das Schwergewicht bei den Audits wurde auf das sichere und umweltgerechte Verhalten der Mitarbeitenden an den Arbeitsplätzen sowie auf die technische Sicherheit von Prozessen und Anlagen gelegt. Verstärkt wurden auch Risiken bezüglich Zutritt zu kritischen Gebäuden und Anlagen sowie Sabotage überprüft. Risiken im SGU-Bereich müssen gemäss Konzern-Direktive mittels Risikoanalyse untersucht und allenfalls mit Massnahmen auf ein akzeptables Mass reduziert werden. Die relevanten Risiken für Mensch, Umwelt, Anlagen und Geschäft werden pro Standort in einem Risikoinventar erfasst und konzernweit überwacht. Besondere Aufmerksamkeit wird den praktischen Aspekten der stufengerechten Betriebsführung geschenkt. Dies vor dem Hintergrund, dass für die Gewährleistung von Sicherheit und Umweltschutz das Vorbild der Kader, das Verhalten am Arbeitsplatz, der Wartungszustand von Gebäuden und Anlagen, sowie der Bereitschaftsgrad und die Organisation der Ereignisdienste von entscheidender Bedeutung sind (Performance).

Die Aktivitäten zur Erfüllung konzernweiter Sicherheit- und Umweltschutz-Ziele sowie die Erfüllung formaler Aspekte wie beispielsweise die Übereinstimmung mit behördlichen Auflagen sind für Roche eine Selbstverständlichkeit und werden ebenfalls geprüft (Compliance).

Auch die Auditierung von strategisch wichtigen Lieferanten, die für Roche chemische Zwischenprodukte, galenische Endprodukte oder exklusive Anlageteile herstellen, wurde systematisch weitergeführt. Im Jahr 2008 fanden 18 solcher Audits statt.